Das reinste Gesicht des Französischen Films: Pretres interdits

Claude Jade in "Der Abbé und die Liebe" (Prêtres interdits)

Claude Jade in „Der Abbé und die Liebe“ (Prêtres interdits)

 „Ich bin wieder einmal diejenige, die Zwietracht säht“, freut sich Claude Jade 1973 über einen Aspekt ihrer Rolle als Françoise in Denys de La Patellières Melodram „Prêtres interdits“ (Der Abbé und die Liebe).

Claude Jade säht Zwietracht unter Robert Hossein und Claude Piéplu

Claude Jade säht Zwietracht unter Robert Hossein und Claude Piéplu

Robert_Hossein_Claude_Jade_cinema_Pretres_interditsFrançois Truffaut wünscht sich, dass das Bild ihrer negativen Rolle in „Le bateau sur l’herbe“ gelöscht wird und das Zölibats- und Résistance-Drama fügt der Galerie reiner Heldinnen das Portrait der Sainte Jade hinzu. Denn etwas Zwietracht sei der aufrechten Françoise gegönnt in ihrer Liebe zu einem katholischen Priester („Robert Hossein, ce n’est pas mal, hein?!“). Claude Jade bleibt vorerst gefangen in ihrem Rollenprofil: „Um für die Liebe des suspendierten Priesters nicht das Gesicht der Sünde zu haben, wurde das reinste Gesicht des Französischen Kinos gewählt, nämlich das von Claude Jade“ (Combat, 20.11.1973).

Mehr zu dem Film, der Königin Margot zum Weinen brächte und den der katholische Filmdienst ein „boulevardmäßig vereinfachendes Melodram mit belehrendem Unterton“ nennt, unter diesem Link: PRETRES INTERDITS.

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Claude Jade und Robert Hossein in „Der Abbé und die Liebe“ (Prêtres interdits)

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