zwei Filme in Rom 1973: Number One / La ragazza di Via Condotti

„Claude Jade we Włoszech“: die polnische „Ekran“ zu Claude Jades zwei neuen Filmen in Italien / Claude Jade nimmt lächelnd einen Flieger nach Rom („Jours de France“)

NUMBER ONE

Number One
Italien 1973 Regie: Gianni Buffardi Buch: Gianni Buffardi Kamera: Roberto D’Ettore Piazzoli Schnitt: Maurizio Mangosi Musik: Giancarlo Chiaramello, Polizzy, Natili Ausstattung: Alessandro Continenza Produzent: Gianni Buffardi Produktion: San Ignazio Cinematografica Verleih: La Dear International Erstaufführung: 28.05.1973
Darsteller:
Luigi Pistilli, Renzo Montagnani, Claude Jade, Chris Avram, Venantino Venantini, Paolo Malco, Guido Mannari, Massimo Serato, Isabelle de Valvert, Howard Ross, Bruno Di Luia, Rita Calderoni, Paolo Bonacelli, Andrea Aureli, Paolo di Tusco, Renato Turi, Emilio delle Piane, Guido Lollobrigida, Rina Franchetti, Valery Claubert, Joasianne Mariet u.a.

Eine amerikanische Touristin wird mit einer Überdosis Drogen tot in ihrem Hotelzimmer in Rom aufgefunden; ihr Ehemann  ist auf der Flucht. Im Zuge der Untersuchungen kommen die Ermittler in der Call-Girl-Szene des Nachtclubs „Number One“ Kunsträubern auf die Spur. Doch der Zusammenhang von Mädchenhandel, Mord, Drogen und Kunstraub lässt sich nicht beweisen… Zynischer Blick auf die bösen Seiten des Dolce vita.

Für Claude Jade sind die Dreharbeiten zum Regiedebüt des Playboys und Produzenten Gianni Buffardi, die ihr der italienische Pseudo-Agent Claudio Giglioli vermittelt hat, unerfreulich.

Vor den Abflügen nach Rio und Rom Anfang 1973: Claude Jade und Ehemann Bernard Coste beim Skiurlaub in Megève

Kurz nach ihrer Hochzeit im Dezember 72 und einem Skiurlaub in Megève fliegt Claude Jades Ehemann Bernard Coste zurück zu seinem Posten als Kulturattaché nach Rio. Claude besteigt Anfang 1973 den Flieger nach Rom, um zwei Filme zu drehen.
Bereits eineinhalb Jahre zuvor hatte sie in Rom Tests für Luigi Comencinis „Pinocchio“ (1972), doch die Rolle der Blauen Fee ging letztlich an  Gina Lollobrigida. Nun hatte der römische Anwalt Claudio Giglioli für Claudes Agentur zwei Filme gefunden: „Number One“ und „La ragazza di via Condotti“.
Um Nützliches mit Angenehmem zu verbinden, bittet Claude ihre Mutter, die inzwischen Rentnerin ist, sie nach Rom zu begleiten: sie wohnen in einem Hotel an der via Sistina.
„Number one“ war der erste der beiden Filme.

Der Filmproduzent Gianni Buffardi, bekannt vor allem als Playboy und Mittelpunkt im Nachtleben an der via Veneto, gab mit diesem sehr persönlichen Thriller sein Debüt als Regisseur.
Buffardi hatte in seiner Ehe mit Liliana De Curtis, Tochter des Komikers Totó, begonnen, Filme seines Schwiegervaters zu produzieren. Buffardi zählte hohe Amtsträger und Kriminelle, Verleger und Filmstars, Regisseure und Politiker zu seinen Freunden  – und war zudem ein fester Informant auf den Polizeirevieren.
Buffardi hatte erheblich dazu beigetragen, dass ein großer Kunstraubhandel im Umfeld des berühmten Nachtclubs „Numer One“ aufflog und war wohl auch selbst in in einen Fall von Kunstraub verwickelt, so nachzulesen in Hugh McLeaves „Rogues in the Gallery“ (S. 115-118).
Mit seinem Film bringt Buffardi – sechs Jahre vor seinem Tod durch eine Infektion nach einem Bad im Tiber – diesen Skandal um das legendäre „Number One“ auf die Leinwand: Die Ermittler im Film stellen die Verbindung zwischen Kunstraub, Call-Girl-Ring, Drogenhandel und Mord her, doch können am Ende niemanden verhaften.

Segnalaconi Cinematografiche urteilt über den Film: „Eine Geschichte ohne Sinn und Verstand, vage von Tatsachen inspiriert, in zerzaustem Rhythmus, voller amoralischer Charaktere  mit vulgärer Ausdrucksweise. Der Film funktioniert weder als Portrait einer schlechten Welt noch als reines Schauspiel und endet ironischerweise auf dem Prinzip, dass es besser sei, zehn Schuldige frei zu sehen als einen Unschuldigen im Gefängnis“.
Dabei hatte Buffardi  renommierte Stars engagiert. Neben Venantino Venantini und Chris Avram (beide rechts im Aushangfoto) in Anspielungen auf die Playboys Paolo Vassallo und Pier Luigi Torri spielen Luigi Pistilli, Renzo Montagnani und Massimo Serato. Und auch Claude Jade war in Italien längst keine Unbekannte mehr; sechs ihrer Filme liefen bereits in italienischen Kinos.

1973 ist Claude Jade auch in Italien längst bekannt. Sechs ihrer Filme, vier davon Koproduktionen mit Italien, liefen bereits in italienischen Kinos.

Das italienische Magazin „Oggi“ bringt 1973 Fotos mit Claude Jade in Nachtwäsche im Wandel der Zeit. Auch wenn diese Laszivität andeuten, bleibt Claude Jade im Film züchtig. Sie schreibt in ihren Memoiren: „Es ging um einen Skandal in einem Nachtclub mit Call-Girls. Dies war aber nicht gerade die Rolle, die ich spielte! Ich glaube, ich war eine Art Ermittlerin oder ähnliches. Ich fragte mich nur, warum Giglioli diese Rolle für mich gefunden hatte.“ Der polnische  „Ekran“ berichtet – ohne Garantie – im Artikel „Claude Jade we Włoszech“, sie spiele eine französische Schauspielerin, die als Informantin für die Polizei arbeitet.
Da Claude Jade sich ungern an die Arbeit zu „Number One“ erinnert, ist es kein Verlust, dass Buffardis Film nie auf Video veröffentlicht wurde und verschwunden ist wie mit ihm ihre seltsame Rolle.

Claude Jade, Chris Avram, Gianni Buffardi

Claude Jade fragt sich, was sie in diesem Nachtclub zu suchen hat, zwischen grell geschminkten Mädchen, die sie nicht kennt. Während Maman, eine Protestantin, begeistert eine Papstaudienz besucht und hernach die Museen und Kirchen, ist Claude zum Dreh im „Number One“ eingesperrt. Dass sie in einem Interview erklärt hatte, sich in Nachtclubs „zu Tode zu langweilen“, dürfte Gianni Buffardi weniger interessiert haben als ihr bekanntes Gesicht auf seinen Filmplakaten. Claude Jade schreibt in ihren Erinnerungen: „Gianni Buffardi hatte sehr schöne Büros und sammelte Kunstwerke, aber er war auch ein Gauner und ich bin nicht voll bezahlt worden. Mein Pseudo-Agent, der sein Kumpel war und seine Interessen vertrat, tat nichts für mich; ich vermied es, gegen ihn zu klagen.“
Mehrfach sind Claude und ihre Mutter in Rom mit dem ebenfalls dort drehenden Schauspieler Jacques Dufilho zum Essen. Er macht sie mit Francesca Saxon-Mills bekannt, einer jungen Frau, die sie von nun an anstelle Gigliolis vertritt.
Aus dem „Number One“ und somit von Giglioli und Buffardi befreit, ist der folgende Film, „La ragazza di via Condotti“, für Claude Jade „glücklicherweise nicht ganz so schlimm“.


LA RAGAZZA DI VIA CONDOTTI

La ragazza di via Condotti, La chica de via condotti, Meurtres à Rome, le crime de la via condotti, German Lorente, Frederick Stafford, Femi Benussi, Claude Jade, Alberto de Mendoza, Michel Constantin, patty Shepard, Simon Andreu, Manuel de Blas, film, German LorenteLa ragazza di via Condotti
Italien/Spanien/Frankreich 1973 Regie: Germán Lorente Buch: German Lorente, Adriano Asti, Miguel De Echarri Kamera: Mario Capriotti Musik: Enrico Simonetti Schnitt: Giancarlo Capelli Ausstattung: Santiago Otanon Kostüme: Mario Giorsi Produktion: Midega Film, Zafes, Mandala Film Englischer Titel: Special Killers Spanischer Titel: La chica de via Condotti Französische Titel: Meurtres à Rome / Le crime de la via Condotti. Erstaufführung Rom: 08.11.1973, Madrid: 10.04.1974, Paris: 12.07.1977
Darsteller:
Frederick Stafford (Sandro), Femi Benussi (Laura), Claude Jade (Tiffany), Alberto de Mendoza (Girgio Russo), Michel Constantin (Palma), Simón Andreu (Mario), Manuel de Blas (Bertoni), Patty Shepard (Simone), Giuseppe Castellano (Broccole), Dada Gallotti (Gina Necioni), Pupo De Luca, Antonio Gradoli, Giacomo Furia, Antonio Basile, Nino Musco, Arturo Dominici, Raimondo Toscano, Carla Mancini, Christine Tambay, Geneviève Menet, Eva Maria Gabrielli, Pietro Torrisi, Edith Genella, Alessandro Perella, Nestore Cavaricci u.a.

Nach dem Mord an seiner Frau kommt Privatdetektiv Sandro mit Hilfe der Fotografin Tiffany auf die Spur der Stripperin und Boutique-Besitzerin Laura Damiani. Sandro und Tiffany observieren die Geliebte des einflussreichen Anwalts Russo, doch alsbald verliebt sich Sandro in Laura…
In der Mischung aus Giallo und Krimi-Drama spielt Claude Jade vier Jahre nach Hitchcocks „Topas“ erneut an der Seite Frederick Staffords.

Claude Jade küsst vier Jahre nach „Topas“ ihren einstigen Filmvater Frederick Stafford

Claude Jade und Frederick Stafford zu Beginn des Films

Der heftige Streit mit seiner drogen- und alkoholabhängigen Ehefrau Simone (Patty Shepard) endet damit, dass Sandro (Frederick Stafford) ihr eine Ohrfeige gibt. Als er geht, lacht sie ihn aus. Sandro besucht seine gut vertraute Freundin, die junge amerikanische Fotografin Tiffany (Claude Jade). Er schnorrt auf ihrer Terrasse eine Zigarette und klagt ihr sein Eheleid. Tiffany kann ihn beruhigen und gibt ihm ein Küsschen. Heftiger geht es nun bei Simone zu. Sie hat wieder einen Liebhaber im Ehebett, teilt sich mit dem jungen Kerl, der nur von hinten oder oben zu sehen ist, während des Beischlafs eine Pulle Wein. Der Liebhaber legt ihr die Hände um den Hals – und beginnt, sie zu erdrosseln. Die Kamera fährt an die Frau im Todeskampf heran und über dem plötzlich einfrierenden Standbild der Toten beginnt zu einem wunderschönen Song, dem von Augusto Daolio gesungenen „Una ragazza come tante“, der Vorspann.

Bereits während ihres zweiten Auftritts stirbt Horror-Ikone Patty Shepard im Vorspann zu „La ragazza di via Condotti“

„La ragazza di via Condotti“ beginnt wie ein typischer Giallo. Und Germán Lorente gibt sich Mühe mit der Farbdramaturgie: Am Tatort, an dem gelbe Tulpen aus einer Vase ins Bild ragen, ruft Sandro mit einem gelben Telefon die Polizei; das Auto, aus dem Frederick Stafford und Claude Jade kurz darauf ein Grundstück observieren, ist knallgelb. Und später trägt Claude Jade eine gelbe Bluse zu ihren Jeans.

Claude Jade, Frederick Stafford, La ragazza di via Condotti, La chica de via Condotti, Meurtres à RomeClaude Jade ist nicht die femme fatale; Tiffany bleibt die zuverlässige Vertraute des Helden. Sie ist in ihn verliebt, doch die Liebe bleibt unerwidert wie bei Midge (Barbara Bel Geddes), der Freundin des Detektivs (James Stewart) in Hitchcocks „Vertigo“. (Variationen der Midge sind bei Hitchcock auch die Annie in „The Birds“ und die Lil in „Marnie“.) Der Held könnte mit ihr glücklich werden, doch er verfällt der femme fatale, die ihn am Ende fallen lässt.
„Du siehst immer die guten Seiten an einer Sache, Tiffany“, sagt Sandro seiner Freundin, die durchaus seine Tochter sein könnte. Er wurde gerade überfallen, als er sich bei ihr mit einer rosa Wärmflasche (siehe Screenshots links) erholt. Dabei legt er ihr eine Hand auf ihr Knie, was sie verliebt lächelnd genießt.
Sandro und Tiffany haben keine Zeit für eine Romanze, denn der Detektiv will den Mörder seiner Frau finden. Weshalb, bleibt unklar, denn als er die Tote fand, entfuhr ihm ein „Poor little bitch.“

Sandro hat seine Frau nicht geliebt, will jedoch den Mann finden, der auf einem Foto zu sehen ist, das er neben dem Bett der Toten findet: sein Gesicht ist unter einem Motorradhelm verborgen. Ausgerechnet Tiffany bringt ihn auf die Spur des Vamps Laura Damiani.
In einer atmosphärisch schönen, giallo-typischen Szene in der Dunkelkammer, unterlegt mit psychedelischem Jazz-Rock,  erkennt Tiffany beim mehrfachen Vergrößern des Fotos im Hintergrund eine Brünette mit Sonnenbrille: „Ich kenne sie. Das ist Laura Damiani !“
Und wieder ist es Tiffany, die ihn der Dame noch näher bringt: sie führt ihn in einen Nachtclub Roms, wo Laura als Striptease-Tänzerin auftritt. Zu Claude Jades Glück ist dieser nicht schon wieder das „Number One“.

Femi Benussi als Striptease-Tänzerin Laura und Claude Jade als Fotografin Tiffany

Claude Jade, Frederick Stafford, Femi Benussi, La ragazza di via via Condotti, Meurtres à Rome, German Lorente, 1973Ihr erster Auftritt zeigt die brünette Laura mit einer roten Lockenperücke und auch Tiffany hat sich verändert: mit einer Haarverlängerung, nun sieht Claude Jade aus wie drei Jahre zuvor in Truffauts „Tisch und Bett“, wird aus dem burschikosen Mädchen eine elegante junge Dame.
Die Observierung wird auch zu einem Beobachten zwischen den Ermittlern Claude Jade und Frederick Stafford. Beide mustern sich gegenseitig während des Striptease und es scheint, als fände Sandro Gefallen an der Veränderung seiner vertrauten Tiffany.

„Ein Mädchen kann ihr Aussehen durch ihre Haare verändern, aber ich erkenne sie“, erklärt die veränderte Tiffany und dabei zeigt Claude Jade auf ihr eigenes Gesicht. Während sie von Lauras Lippen spricht, streicht sie beiläufig über die eigenen. Claude Jade spielt dies in eleganter Diskretion.

Claude Jade, giallo, ragazza di via condotti, chica de via condotti, crime de la via condotti, meurtres à rome, Tiffany, film, italie, 1973Claude Jade, giallo, ragazza di via condotti, chica de via condotti, crime de la via condotti, meurtres à rome, Tiffany, film, italie, 1973Im Nachtclub erfährt Sandro von Tiffany viel über diesen nackten Vamp – dass sie Mannequin für Valentino war und so den Fuß in die feine Gesellschaft bekam und nun mit dem einflussreichen Anwalt Russo liiert ist. Amüsiert, doch ohne Hohn, belächelt Claude Jade diese Welt der Reichen.

Ihre Distanz zu Lauras Welt spielt Claude Jade als Tiffany aus dem Herzen. Mädchen der feinen Gesellschaft kannte Claude Jade bereits mit 17 am „Cours Nadaud“ in Draveil; Schnepfen, die sich über ihre Hermès-Taschen und teuren Pullis auszeichneten (siehe dritter Absatz im Artikel „Gut behütet“).

Während Sandro und Tiffany im Restaurant Laura (Femi Benussi) observieren, hat ein Killer (hinter der Zeitung: Antonio Basile) Sandro im Blick.

Tiffany erklärt die Boutique an der via Condotti, die Laura von Russo geschenkt bekommen hat, als wahre Goldmine. Sandro  verliebt sich in den Vamp Laura, auch wenn er um ihre Verwicklungen in Erpressung und schäbige Geschäfte weiß. Tiffany besucht er noch immer, doch da kommt er bereits aus Lauras Bett.
Tiffanys Anmut und Warmherzigkeit haben keine Chance gegen die kalkulierten Reize der Stripperin Laura. Femi Benussi ist eine gute Schauspielerin, die sich leider viel zu oft nackt präsentieren muss in Bettszenen mit Stafford und mit Alberto de Mendoza als Russo. Mit Lauras rein wirtschaftlichem Dilemma, Russo nicht für Sandro verlassen zu können, verliert der Thriller zugunsten des Melodramas an Spannung.

Lauras Egoismus lässt Femi Benussis Figur trotz aller Erklärungsversuche als Opfer gesellschaftlicher Zwänge vulgär erscheinen.
Tiffany ist hingegen emanzipiert. Als Fotografin ist sie immerhin so erfolgreich, dass die Erwähnung ihres Namens für Sandro Respekt bei Russo verschafft. Sie braucht kein Geschenk wie eine Boutique. Ihre Aufrichtigkeit macht Claude Jades Tiffany zur einzigen sympathischen Figur des Films, denn selbst die undankbar passive Rolle des von Michel Constantin („Das Loch“) gespielten Inspektor Palma lässt sich am Ende von Russo täuschen.
Ihre einzige Abhängigkeit ist ihre Freundschaft zu Frederick Staffords Sandro.

Sandro pflegt wiederholt seine Wunden bei Tiffany, die ihm inzwischen – die eigene Enttäuschung hinter einem Lächeln verbergend – Ratschläge bei seinem Liebeskummer mit Laura gibt.
Als Sandro den Mörder kennt – es ist Lauras verdorbener Bruder Mario – kündigt Tiffany an, Rom zu verlassen. „Es ist eine Stadt ohne Seele, finde ich. Es ist mir hier zu kalt geworden“, begründet sie beim Abschiedskuss ihren Weggang nach Südamerika.

Am bitteren Ende wird Sandro, nachdem Russo ihm Drogen untergeschoben hat, verhaftet und Laura, die bei Russo bleibt, wandert reich und traurig die via Condotti  hinab.
„Man bedauert es, die anmutige Claude Jade nur das Notwendigste spielen zu sehen. Als sie ankündigt, Rom zu verlassen, sollte der Zuschauer es ihr gleichtun und den Saal verlassen“, schreibt „Écran“ zur französischen Premiere des Films.

Und nach Tiffanys Abreise? Claude Jade behält Restaurantbesuche mit Michel Constantin in Trastevere und den freundlichen Regisseur Germán Lorente in guter Erinnerung. Und Frederick Stafford findet, dass  Claude Jades Art zu spielen, reifer sei und sich verbessert habe.

So wie Tiffany im Film Rom in Richtung Südamerika verlässt, tut es auch Claude Jade – sie fliegt nach ihrem römischen Intermezzo zu Bernard nach Brasilien.

 


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