Comme des trains dans la nuit

„Les films avancent comme des trains, tu comprends ? Comme des trains dans la nuit. Les gens comme toi, comme moi, tu le sais bien, on est faits pour être heureux dans le travail, dans notre travail de cinéma.“ (François TRUFFAUT, décédé le 21 octobre 1984)
François Truffaut, Claude Jade, 1974

Claude JADE et François TRUFFAUT en 1974, entre les tournages de leurs films „Domicile conjugal“ et „L’Amour en fuite“

Guillaume de Tonquédec 50

Guillaume de Tonquédec und Claude Jade in "Tableau d'honneur"

tableau-d-honneur-film-nemes-guillaume-de-tonquedec-claude-jadeGuillaume de Tonquédec, seit „Le prénom“ ein Star im französischen Unterhaltungsfilm, spielte vor 25 Jahren in seiner ersten Kinohauptrolle Claude Jades Sohn.
In „Tableau d’honneur“ verteidigt Claude als Gabrielle ihren Filmsohn Jules gegen ihren autoritären Ehemann (Philippe Khorsand), hat eine Affaire mit Jules‘ Sportlehrer (Patrick Guillemin) und als Maman ordentlich betrunken ist, küsst sie Jules auf dem Schulhof. Der Film, in dem sich Claude Jade schüchtern wie ein Teenager Kondome kauft, während ihr Filmsohn mit Papas Geliebter ins Bett steigt, war auch Karrierestart für zwei weitere Jungstars: Éric Elmosnino und Guillaume Gallienne.

Claude Jade, Guillaume de Tonquedec, Tableau d'honneur, film 1991, 1992, Charles NemesGuillaume de Tonquédec wird von 1986 bis 1989 am Konservatorium von Filmpartnern Claude Jades unterrichtet, Michel Bouquet und Daniel Mesguich.
Anschließend ist er in Inszenierungen von Jacques Weber  am Théâtre des Célestins in Lyon zu erleben, wo Claude Jade von 1975 bis 1984 in sechs Stücken gespielt hatte.
Später spielt Guillaume de Tonquédec erneut neben Claude Jade: in der Serie „Cap des Pins“.

Guillaume de Tonquédec mit Claude Jade und Philippe Khorsand in "Tableau d'honneur"

Guillaume de Tonquédec mit Claude Jade und Philippe Khorsand in „Tableau d’honneur“

Am Théâtre Édouard VII, wo Claude 1967 ihre Ausbildung erhielt, spielt Guillaume de Tonquédec 2010 in Alexandre de La Patellières „Le prémom“ (Der Vorname). Der Sohn von Denys de La Patellière, in dessen letztem Film „Der Abbé und die Liebe“ Claude die Hauptrolle gespielt hatte, landet mit dem Stück einen großen Erfolg; es wird für sechs Molières nominiert, darunter auch Guillaume de Tonquédec. Für seinen Claude in der Verfilmung des Stücks erhält Guillaume de Tonquédec 2013 den César.
Heute wird Guillaume de Tonquédec 50. Herzlichen Glückwunsch.

Baisers volés de Maman: Claude Jade und Guillaume de Tonquédec in "Tableau d'honneur"

Baisers volés de Maman: Claude Jade und Guillaume de Tonquédec in „Tableau d’honneur“

Michel Auclair 94

auclair-michel-auclairIn zwei Filmen spielte Claude Jade mit Michel Auclair (1922-1988). Michel Auclair, der vor 94 Jahren in Koblenz geboren wurde, gelang im Nachkriegskino die Balance zwischen dubiosen Intriganten (Ludovic in Jean Cocteaus „La Belle et la Bête“), zweifelnden Charakteren (Des Grieux in Henri Georges-Clouzots „Manon“) und romantischen Liebhabern (Michel in Erich Engels „Unter den tausend Laternen“). In ihrem zweiten Film „Sous le signe de Monte Cristo“ begegnet Claude Jade 1968 erstmals Michel Auclair: Als Linda stellt sie seinem Schurken de Villefort eine raffinierte Falle, die der modernisierten Dumas-Verfilmung den deutschen Kinotitel gab: „Der Rächer aus dem Sarg“.

Linda (Claude Jade) enthüllt vor de Villefort (Michel Auclair) Edmond Dantès' wahre Identität.

Linda (Claude Jade) enthüllt Gérard de Villefort (Michel Auclair) Edmond Dantès‘ wahre Identität.

De Villefort kondoliert Linda, als "Der Rächer aus dem Sarg" aufersteht. Michel Auclair, Claude Jade, Paul Barge, Raymond Pellegrin und Paul Le Person in "Sous le signe de Monte Cristo"

De Villefort kondoliert Linda, als „Der Rächer aus dem Sarg“ aufersteht. Michel Auclair, Claude Jade, Paul Barge, Raymond Pellegrin und Paul Le Person in André Hunebelles „Sous le signe de Monte Cristo“

sous-le-signe-de-monte-cristo-a01aFür die 19jährige Claude war die Zusammenarbeit mit den großen Schauspielveteranen Pierre Brasseur, Michel Auclair und Raymond Pellegrin eine willkommene Anfangszeit.
1982 spielte sie dann in Henri Helmans „Lise et Laura“ die Doppelrolle der von der Gestapo ermordeten Lise und der jungen Laura, die Jahrzehnte später Lises einstigem Verlobten Frederic (Michel Auclair) begegnet.
Claude Jade: „Ich hatte Michel, diesen subtilen Schauspieler, seit meinen Anfängen nicht wiedergesehen und ich schätzte erneut und noch mehr die Qualität seines Spiels“.

Claude Jade und Michel Auclair in Henri Helmans "Lise et Laura"

Claude Jade und Michel Auclair in Henri Helmans „Lise et Laura“

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Gerard Brach 10. Todestag

Claude Jade und Gérard Brach bei der Arbeit zu "Le bateau sur l'herbe"

Claude Jade und Gérard Brach bei der Arbeit zu „Le bateau sur l’herbe“

brach_polanski_gerard-brach_roman_polanski-cul-de-sacHeute vor zehn Jahren starb einer der bedeutendsten Autoren des französischen und internationalen Qualitätskinos: Gérard Brach. Ob Thriller, Satire, Epos, Melodram – Brach beherrschte alle Genres.
Er schrieb vor allem für seinen engen Freund Roman Polański  die Drehbücher zu „Ekel“, „Cul-de-sac – Wenn Katelbach kommt“, „Tanz der Vampire“, „Was?“, „Tess“, „Der Mieter“, „Frantic“, Piraten“ und „Bitter Moon“.
Brach schrieb zudem für Annaud („Der Name der Rose“), Berri („Jean de Florette“), Ferreri („Affentraum“), Antonioni („Identifikation einer Frau“), Kontschalowski, de Broca …
brach_bateauAls Regisseur drehte er nur zwei Filme, „La Maison“ mit Michel Simon und Patti D’Arbanville und „Le bateau sur l’herbe“ mit Jean-Pierre Cassel, Claude Jade und John McEnery. Gérard Brach gab Claude Jade ihre erste Gegenbesetzung als unbedarftes egoistisches Mädchen, das die Freundschaft zweier Männer zerstört. Es war ein sehr intimer Film, der Frankreich bei den Filmfestspielen in Cannes vertrat, aber nur ein Kritikererfolg wurde. Claude Jade trägt als Eléonore immer einen Wäschesack bei sich. Als sie einige Jahre später für die französische Fassung von „What?“, einen von Brach geschriebenen Polański-Film, Sydne Rome synchronisierte, fiel ihr auf, dass auch deren Figur den gleichen Wäschesack wie Eléonore trug. Da Brach sein Privatleben zu schützen verstand, bleibt es sein Geheimnis, ob der Wäschesack das Provisorische an seinen Beziehungen zu Frauen symbolisiert oder ein Accessoire ist, von dem sich seine Frauenfiguren nicht trennen.

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Darry Cowl 91

bahut-va-craquer-affiche-1981-claude-jade-michel-galabru-darry-cowl-dany-carrelDarry Cowl, der heute 91 geworden wäre, drehte 1981 mit Claude Jade die Komödie „Le bahut va craquer“.
Darry Cowl trat nach der Schauspielschule in Pariser Cabarets auf, wo er 1955 für das Kino entdeckt wurde.
Ein Jahr später war er Brigitte Bardots Bruder im Lustspiel „En effeuillant la marguerite“ (Das Gänseblümchen wird entblättert), ein Museumswärter, der sein Schwesterchen zu einem Striptease-Wettbewerb begleitet.
1957 wurde Darry Cowl mit der Hauptrolle in der Humoreske „Le Triporteur“ (Anton, der Querschläger), die sich über den Fußballrummel lustig macht, schlagartig berühmt.

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Darry Cowl spielte fast ausnahmslos in Komödien. Neben gelungenen Filmen wie „Radieschen von unten“  entstanden auch schlichte Militärklamotten wie „Oh lala, die kleinen Blonden sind da“ und  „Das Schlitzohr der ersten Kompanie“. 2001 mit dem Ehren-César für sein Lebenswerk ausgezeichnet, erhielt er 2004 den César für die beste Nebenrolle als neugierige Madame Foin in Alain Resnais‘ Filmmusical „Pas sur la bouche“. Darry Cowl starb am 14. Februar 2006. Die von seiner Witwe und François Rollin betreute Gesellschaft „Vive Darry“ verleiht jährlich einen nach ihm benannten Schauspielpreis, den prix Darry Cowl.

bahut va craquer 1981 darry cowl claude jade

bahut va craquer claude jade darry cowl fanny bastien meunierIn Michel Nervals „Le bahut va craquer“ sorgt der Verweis einer schwangeren Schülerin (Fanny Bastien) für einen Aufstand. Die unnachgiebige Philosophielehrerin (Claude Jade), der beflissene Mathelehrer (Darry Cowl) und der cholerische Direktor (Michel Galabru) werden von revoltierenden Schülern eingesperrt. Und die Geiseln zoffen sich auch untereinander, bis der Arrest Wirkung zeigt.
Darry Cowl und Claude Jade hatten bereits 1975 in der Komödie „Trop c’est trop“ gespielt, allerdings nicht in gemeinsamen Szenen: Erst als die von Claude Jade und ihren beiden Gefährtinnen bedrängten Junggesellen gemeinsam Selbstmord begangen haben, landen sie bei Darry Cowl – hier als wuschelköpfiger Luzifer höchstpersönlich.

galabru_michel_Claude_Jade_Darry_Cowl_bahut va craquer„Le bahut va craquer“ fiel für Claude Jade in die Zeit ihrer Moskauer Jahre. Regisseur Michel Nerval hatte bereits sein Debüt „Les Borsalini“ mit Darry Cowl gedreht und ihn erneut engagiert. Claude Jade verkörpere für ihn bisher die zarte junge Frau aus dem 16. Arrondissement und er habe ihr eine Gegenbesetzung geben wollen.

Claude Jade, Michel Galabru und Darry Cowl in "Le bahut va craquer"

Claude Jade, Michel Galabru und Darry Cowl in „Le bahut va craquer“

„Es ist für mich das erste Mal, dass ich einem absoluten Komikerfilm spiele“, erklärt Claude Jade im April 1981 in „Jeudi Cinema“ Gastgeber Pierre Tchernia und freut sich über ihre neue Erfahrung, mit den im Komikerfach etablierten Kollegen Michel Galabru und Darry Cowl gearbeitet zu haben: „Und das ist ein gewaltiger Unterschied nach einem Film wie ,Lenin in Paris‘.“ Und zudem eine gute Unterrichtsstunde, wie der kurze Ausschnitt mit Darry Cowl, Claude Jade und Michel Galabru zeigt.

 

 

Jacques Weber 67

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Jacques Weber, Claude Jade, Le malin plaisirIhre erste Begegnung haben Claude Jade und Jacques Weber, der heute 67 wird, im September 67: Claude Jade spielt gerade in Sacha Pitoëffs Inszenierung von „Heinrich IV“; ihr Name prangt an den Litfaßsäulen. Dennoch ist sie eingeschüchtert, wenn sie im kleinen Bistrot neben der Schauspielschule an der rue Blanche andere Schauspielschüler bemerkt, die plötzlich tuscheln. Einer von ihnen, Jacques Weber, wird ihr einige Jahre später verraten, was die Schüler damals flüsterten: „Schau nur, da drüben ist das Mädchen, das von den Pitoëffs engagiert wurde!“
Weber studiert an der Rue Blanche und sein Mentor wird Pierre Brasseur, mit dem Claude Jade „Sous le signe de Monte Cristo“ dreht. Jacques Weber wird den Graf von Monte Christo 1979 in einem vielbeachteten Vierteiler von Denys de La Patellière („Prêtres interdits“) spielen.

Jacques Weber als Edmond Dantès in der TV-Serie "Der Graf von Monte Christo"

Jacques Weber als Edmond Dantès in der TV-Serie „Der Graf von Monte Christo“

cyrano_jacques weberNach der Schauspielschule verweigert Weber ein Engagement an der Comédie Française und spielt frei an verschiedenen Bühnen unter der Regie von Robert Hossein, Jean-Louis Barrault und Jérôme Savary. Er inszeniert auch selbst und spielt seit 1983 allein 500 den „Cyrano de Bergerac“; in der Verfilmung des Stoffs erhält Jacques Weber für die Rolle von Cyranos Widersacher Comte de Guiche 1991 den César für die beste Nebenrolle.

Für seinen Comte de Guiche an der Seite von Gérard Depardieu als Cyrano erhält Jacques Weber den César

Für seinen Comte de Guiche an der Seite von Gérard Depardieu als Cyrano erhält Jacques Weber den César.

weber JacquesSeit 1970 dreht Weber  mit Michel Deville („Raphaël ou le Débauché“) Nina Companeez („Faustine et le bel été“), Costa-Gavras („État de siège“), François Leterrier („Projection privée“) und Juan-Luis Buñuel („La femme aux bottes rouges“). Später wird er die großen Verführerrollen spielen, als „Bel Ami“ und als „Don Juan“. Seine erste Rolle dieser Art und seine allererste Hauptrolle gibt ihm 1974 Bernard Toublanc-Michel, der zuvor Jean-Claude Dauphin („Adolphe ou l’Âge tendre“) und Isabelle Adjani („Le Petit bougnat“) fürs Kino entdeckt hatte.

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Jacques_Weber_et_Claude_Jade_Le_malin_plaisir_film-1975In „Le malin plaisir“ ist allerdings nie gewiss, wer hier wen verführt. Nach dem Tod des Historikers Malaiseau soll der junge Autor Marc (Jacques Weber) dessen Werk über Charles le Téméraire in der Villa des Toten vollenden. Malaiseaus Sekretärin Julie (Claude Jade) verführt Marc, doch es sind noch drei weitere junge Frauen und Malaiseaus Mutter vor Ort. Bald kommt Marc, der verführt wird und verführt, der schreckliche Verdacht, dass Malaiseaus Tod kein Unfall war…

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Die Schauspieler schlafen im Château d’Arpaillargues in jenen Zimmern, die auch von ihren Rollen bewohnt werden. Eine familiäre Atmosphäre entsteht so für Jacques Weber, Claude Jade, Anny Duperey, Nicoletta Machiavelli, Cécile Vassort und Mary Marquet, eine ehemalige Schauspiellehrerin Claude Jades.

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Für die Rolle der Julie akzeptiert Claude Jade erstmals Nacktaufnahmen. Bernard Coste hatte seiner zögernden Frau bereits im Vorfeld erklärt, sie müsse verrückt sein, wegen solcher Szenen auf eine feine Rolle wie die der Julie zu verzichten. Vier Jahre zuvor hatte Claude Jade erklärt, sie müsse für eine derartige Entscheidung ihre Mentalität ändern: „Ich dachte immer, es schickt sich für eine ernsthafte Schauspielerin nicht, sich auszuziehen. Ich habe mich geirrt.“ Um sich zu enthemmen, trinkt Claude Jade mit Jacques Weber vor den Aufnahmen „ein wenig Vodka“.

Claude Jade, Jacques Weber, film "Le malin plaisr" de Bernard Toublanc-Michel, 1974 1975, apres le Roman "Les plaisirs de mon âge" de Francoise Linares

A votre santé, Jacques Weber.

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Vor 40 Jahren wurde Claude Jade Maman

pierre claude jade pierre coste 1 mois et demiClaude Jades Schwangerschaft war sehr kurios.
Da sie in Japan in Kei Kumais „Kita No Misaki“ eine Nonne spielte, durfte die dortige Presse Mitte der 70er Jahre nicht wissen, dass sie verheiratet war. Claude lernte fleißig japanisch und folgte den Anweisungen von Toho Film. So reiste Ehemann Bernard Coste als angeblicher Sekretär des ledigen Filmstars nach Tokio. Doch dann wurde die ledige Schauspielerin auch noch schwanger. Kein allzu großes Problem mit der Nonnentracht, doch zur Premiere durfte sie nicht erscheinen; das hätte einen Skandal bedeutet, da die Presse sie ja ledig glaubte.
In einer Pause zwischen den Dreharbeiten in Japan und Singapur entstand ein Horrorfilm.

kita no misaki cap du nordAls couragierte Heldin des Horrorfilms „Le collectionneur de cerveaux“ (Schach dem Roboter) durfte sie immerhin auch etwas liegen, festgeschnallt auf das Bett eines irren Mörders (siehe „Bettgeschichten“).
Als Nelly Kaplan ihr eine Rolle neben Sami Frey in „Néa“ anbot, musste Claude Jade ablehnen, denn sie hätte zwar die ersten Szenen drehen können, doch später wäre ihr Taillenumfang zu sichtbar geworden, in etwa vergleichbar mit dem Dilemma der Stacey in François Truffauts „La nuit américaine“.
Die Kleidung der Krankenschwester Claire, die Michel Bouquet in „Les anneaux de Bicêtre“ (Zwischen Tod und Leben) ins Leben zurückholte, ließ das Arbeiten als Schauspielerin wiederum zu.

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Und am 21. August 1976 folgte für Claude Jade, die da bereits einige Mutterrollen gespielt hatte, ihre schönste Rolle in
LE PETIT PIERRE: „Lorsque l’enfant paraît“
dans le rôle du nourrisson: Pierre (prêt à crier, à 14 h25), dans le rôle de la mère: Claude (prêt à pouponner, à 17 heures), dans le rôle du père: Bernard (prêt à tourner de l’oeil, à 14 h 30).
„Le film de cinéma-vérité est sûrement le plus important de ma vie“
(Claude Jade, Baisers envolés, 2004)

Pierre Coste in den Armen seiner Maman Claude Jade

Pierre Coste in den Armen seiner Maman Claude Jade

Claude Jade und Annick Beauchamps mit ihren Bébés Pierre und Charlotte

Claude Jade und Annick Beauchamps mit ihren Bébés Pierre und Charlotte

Saint Bernard

Der 20. August ist der Namenstag des Bernard.

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Mit zwei Bernards, Bernard Le Coq und Bernard Fresson dreht Claude Jade 1972 einen Film, dessen Titel einen weiteren Feiertag der Katholiken in sich trägt, „Les feux de la Chandeleur“.
Der Feiertag Chandeleur, das Fest der Darstellung des Herrn oder auch Mariä Lichtmess, wird an jedem 2. Februar, vierzig Tage nach Weihnachten, begangen.

Claude Jade und Bernard Coste

Einen dritten Bernard, der während der Dreharbeiten zu „Les feux de la Chandeleur“ von Rio de Janeiro aus anreist, um sich mit Claude Jade zu verloben, ist Bernard Coste. Die beiden heiraten im Dezember 1972.
Für Bernard Le Coq war der Part von Claude Jades Filmbruder die erste große Filmrolle und für Bernard Fresson, der im Film Claude Jades Geliebten und Verlobten spielt, begann mit den Dreharbeiten seine Affaire mit Claudes Filmmutter Annie Girardot.
Auch ohne irgendwelchen Glauben ist der heutige Tag vielleicht eine Gelegenheit, den Bernards, die wir lieben, zu gratulieren.

Bernard le Coq und Bernard Fresson in ihren gemeinsamen Szenen in "Les feux de la Chandeleur" mit Annie Girardot, Claude Jade, Gabriella Boccardo, Jean Rochefort und Jean Bouise

Bernard Le Coq und Bernard Fresson in ihren gemeinsamen Szenen in „Kerzenlicht“ (Les feux de la Chandeleur) mit Annie Girardot, Claude Jade, Gabriella Boccardo, Jean Rochefort und Jean Bouise